Über das „Wie“ der digitalen Transformation

Wie lässt sich die digitale Transformation parallel zum Tagesgeschäft vorantreiben?

Eine Kombination aus technologischem Fortschritt, sich ändernden Kundenerwartungen, verbesserten Prozessen und neuen Geschäftsmodellen bringt Unternehmen dazu, ihre IT-Strategien zu überdenken. Daher gibt es darüber, dass sich Unternehmen die digitale Transformation ganz oben auf ihre Agenda setzen sollten, schon länger keine Diskussionen mehr – denn für das „Warum“ gibt es viele gewichtige Gründe.

Viel wichtiger, aber auch viel schwieriger ist die Frage nach dem „Wie“. Wie kann sich ein Unternehmen so wandeln, dass Faktoren wie Geschwindigkeit, Qualität, Nutzen und Kosten im Gleichgewicht sind. Und noch viel entscheidender: Wie kann ein Unternehmen das laufende Geschäft weiterführen und sich gleichzeitig transformieren, sodass die Risiken gering bleiben und trotzdem ein dauerhafter Erfolg gewährleistet werden kann?

Die Antwort darauf ist erwartungsgemäß etwas komplexer, jedoch möglich, wenn man sich auf die vier Kernaspekte der digitalen Transformation konzentriert: Enterprise DevOpsHybrid ITPredictive Analytics und Security.

Joe Garber, Vice President bei Micro Focus, hat auf Basis dieser Säulen vier Handlungsempfehlungen formuliert, auf die sich Unternehmen bei der Planung ihrer digitalen Transformation stützen können:

1. Priorisieren Sie Enterprise DevOps, um schneller reagieren zu können

Schnelligkeit ist einer der Faktoren, die in der heutigen Zeit gefragt sind. Die Nutzung von DevOps-Ansätzen und -Technologien versetzt Unternehmen in die Lage, qualitativ hochwertige Software schneller zu entwickeln und bereitzustellen. Die Schlüssel dazu: Automatisierung und verbesserte Zusammenarbeit. Weitere Vorteile sind, durch die regelmäßige Bewertung der eigenen Arbeit flexibler reagieren und durch die kürzeren Release-Zyklen einfacher Kurskorrekturen vornehmen zu können.

 2. Maximieren Sie die Agilität Ihres Unternehmens mit einem hybriden IT-Management

Neue und weiterentwickelte Technologien bieten zwar jede Menge Möglichkeiten und deutlich mehr Flexibilität für Unternehmen, sorgen aber auch dafür, dass IT-Umgebungen immer komplexer werden. Um von den Vorteilen der Vielzahl an technischen Plattformen auch richtig profitieren zu können, sollten Unternehmen auf einen Hybrid IT-Ansatz und die entsprechenden Lösungen setzen. So lässt sich eine Brücke zwischen traditionellen und neuen IT-Diensten schlagen – vom Mainframe bis zum IoT-Gerät und von der On-Premise-Anwendung bis zum Cloud-Service.

3. Fördern Sie die Transformation mithilfe von Predictive Analytics

Hilfreiches Mittel für eine digitale Transformation ist eine detaillierte und zielorientierte Auswertung der vielen Daten, die einem Unternehmen zur Verfügung stehen. Auf Basis von Predictive Analytics lassen sich unerfüllte Kundenbedürfnisse, unterfinanzierte Unternehmensbereiche oder potenzielle Geschäftsmodelle erkennen. Neben diesen Ansätzen zur Umsatzsteigerung kann Predictive Analytics innerhalb des Unternehmens wertvolle Erkenntnisse bringen, beispielsweise welche Prozesse schneller laufen sollten oder welche Daten besonders schützenswert sind.

4. Schützen Sie, was am wichtigsten ist

Eine digitale Transformation birgt neben vielen Chancen natürlich auch Risiken, zum Beispiel im Bereich Sicherheit. Insbesondere in der Transformationsphase ist es wichtig, einige der wichtigsten Vermögenswerte eines Unternehmens – Identitäten, Anwendungen und Daten – zu schützen, da etablierte Standards und Prozesse in dieser Zeit einem Stresstest unterzogen werden. Nicht nur, dass die kurzfristigen Folgen einer zu geringen IT-Sicherheit sehr hoch sein können, auch die langfristigen Folgen können beträchtlich sein, denn vertrauenswürdig und bewährt bleiben trotz der digitalen Transformation entscheidende Werte.

Wählen Sie einen ganzheitlichen Ansatz für Ihre digitale Transformation

Mit dem Fokus auf diese vier Pfeiler haben Unternehmen die ideale Basis für ihre digitale Transformation. Eine ganzheitliche Strategie, die alle vier berücksichtigt, ist im Allgemeinen die beste Lösung – unabhängig von der Ausgangslage des Unternehmens. Durch die Nutzung und Ergänzung vorhandener Investitionen sowie durch die anfängliche Ausrichtung auf die Bereiche, in denen der Bedarf am größten ist, können Unternehmen eine höhere Geschwindigkeit und Flexibilität bei geringerem Gesamtrisiko erreichen.

Passend dazu gibt ein Whitepaper von IDC einen detaillierten Einblick in die vier Säulen der digitalen Transformation. Entwickeln Sie mithilfe des Whitepapers ein besseres Verständnis dafür, wie Modernisierungsstrategien Ihre bereits getätigten Investitionen schützen und zu einer intelligenten digitalen Transformation führen.

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10 Vorhersagen in Sachen digitale Transformation

Darauf aufbauend lohnt sich ein Blick auf die Sichtweise der Experten und Unternehmen auf die nahe Zukunft. Aus diesem Grund befragte IDC mehr als 6.000 Unternehmen weltweit zu ihrer Meinung im Bereich der digitalen Transformation, des MaturityScape-Benchmarks und der Investitionsschwerpunkte. Die Ergebnisse der Befragung sind in einem lesenswerten Studienbericht zusammengefasst, der sich im Detail mit folgenden Punkten auseinandersetzt:

– Die Zukunft der Firmenkultur
– Zusammenarbeit mit Partnern und Konkurrenten
– Künstliche Intelligenz im großen Maßstab
– Digitale Angebote
– Digitale Fachkräfte
– Digitale Investitionen
– Multiplikator-Effekte durch das Ökosystem
– Ausgereifte digitale KPIs
– Modernisierung von Plattformen
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