Studienergebnisse zum Thema IT & Sustainability: Nachhaltige IT wirkt und zahlt sich aus

Unternehmen weltweit stehen vor der Herausforderung, sowohl den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten als auch das Business auf die Zukunft auszurichten. Dabei gibt es verschiedene Aspekte, die eine moderne Unternehmens-IT ausmachen, um gut und sicher für die Zukunft aufgestellt zu sein. Nachhaltigkeit spielt in diesem Zusammenhang eine immer wichtiger werdende Rolle.

Diese Relevanz unterstreicht auch eine aktuelle Studie „IT und Nachhaltigkeit in Deutschland 2022“ des Marktforschungsunternehmens IDC: nach deren Ergebnissen hat bereits jedes dritte Unternehmen das Thema bei den Prioritäten weit nach oben gesetzt.

Investitionspläne bei jedem dritten Unternehmen

Speziell für den Bereich IT stellt die Studie fest, dass 18 Prozent der befragten Unternehmen die IT-Abteilung bei der Evaluation und Umsetzung von Nachhaltigkeitsinitiativen aktiv einbeziehen. In den kommenden zwei Jahren wird jedes zweite Unternehmen zwischen 10 und 29 Prozent seiner IT-Ausgaben für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen ausgeben – fast ein Drittel will sogar mehr als 30 Prozent investieren.

Einen Beitrag für die Umwelt leisten und dabei die Effizienz steigern

„Moderne Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ist ein wichtiger und zentraler Baustein, um internationale und nationale Klimaziele zu erreichen und hilft zugleich Unternehmen dabei, den Energieverbrauch zu senken und den Klimawandel einzudämmen. Von der Migration in die öffentliche Cloud bis hin zur Beschleunigung von Entwicklungszyklen, von der Modernisierung von Mainframe-Anwendungen über einen effizienten IT-Betrieb bis hin zur Gewinnung intelligenter, verwertbarer Erkenntnisse aus Big Data – es gibt viele sehr gute Ansätze, um den CO2-Fußabdruck in der Informations- und Kommunikationstechnologie zu reduzieren und gleichzeitig Effizienzsteigerungen zu erzielen“, sagt Alexander Neff, Vorsitzender des regionalen Management Boards, Micro Focus Deutschland, und Vizepräsident Vertrieb DACH bei Micro Focus.

Dies spiegelt sich auch in den Ergebnissen der IDC-Studie wider. Gegenwärtig liegt der Fokus noch auf nachhaltiger Hardware, wird jedoch zukünftig auch zunehmend auf Software ausgeweitet werden. Das Softwaredesign und die Programmierung der Software hat wesentlichen Einfluss auf die benötigte Hardware-Performance und den Energieverbrauch – das Optimum liegt im Zusammenspiel beider Komponenten. Daher plant mehr als jedes zweite Unternehmen den Umstieg auf eine nachhaltige Softwareentwicklung und -architektur (Green Coding) und will die Langlebigkeit und Ressourceneffizienz der Software in die Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit einbeziehen.

Aktuelle und geplante Top-5-Nachhaltigkeitsinitiativen mit Fokus auf die IT

Weniger Hardware, mehr Cloud

In der Theorie ist vieles möglich, jedoch steht jedes Unternehmen vor unterschiedlichen Herausforderungen und verfügt über andere Möglichkeiten. So braucht es maßgeschneiderte Nachhaltigkeitsinitiativen, die sich nahtlos implementieren lassen, ohne dass der laufende Betrieb gestört wird.

Ein Beispiel für ein optimales Zusammenspiel von Hardware und Software zur effizienteren Nutzung von IT-Ressourcen sind Cloud-Architekturen. Sie ermöglichen den bedarfsorientierten Einsatz von Rechenleistung, Storage und IT-Anwendungen. Durch die Zentralisierung von physischen IT-Ressourcen kann IT-Infrastruktur in Private Cloud-Umgebungen effizienter betrieben und besser skaliert werden. Durch die Nutzung von Public- und Hybrid Cloud-Umgebungen können IT-Ressourcen zudem mit anderen Unternehmen geteilt werden, um eigene Überkapazitäten zu vermeiden. Das macht Cloud-Architekturen grundsätzlich zu einer wichtigen Technologie bei der Erreichung zentraler IT-Nachhaltigkeitsziele.

Top-3-Nachhaltigkeitsvorteile in der Cloud als Betriebsmodell

„Die Konsolidierung und richtige Dimensionierung einer IKT-Umgebung im Zusammenspiel mit der Cloud, die zu einer effizienteren IKT-Architektur führt, ist eine wichtige Stellschraube. Sie kann die Kosten und den Energieverbrauch deutlich optimieren und damit die Umweltbelastung erheblich verringern“, sagt Alexander Neff. Viele Micro Focus-Lösungen bieten eine Cloud-gehostete SaaS-Bereitstellungsoption – beispielsweise in Partnerschaft mit Amazon Web Services (AWS) oder anderen Cloud-Anbietern.

Der Wechsel in die Cloud reduziert die Kohlenstoff-Emissionen und rationalisiert kritische Infrastrukturen, um den Betrieb zu verbessern und die Flexibilität zu erhöhen. Das Marktforschungsunternehmen IDC sieht die Cloud ebenfalls als Nachhaltigkeitstreiber und prognostiziert, dass die unaufhaltsame Migration zu Cloud Computing zwischen 2021 und 2024 weltweit 1.014 Millionen Tonnen CO2 vermeiden könnte.

Die Konsolidierung und richtige Dimensionierung einer IKT-Umgebung im Zusammenspiel mit der Cloud, die zu einer effizienteren IKT-Architektur führt, ist eine wichtige Stellschraube.

Alexander Neff, Vorsitzender des regionalen Management Boards, Micro Focus Deutschland, und Vizepräsident Vertrieb Micro Focus DACH

Corporate Social Responsibility: Positiver Einfluss auf die Welt

Micro Focus berät und begleitet Unternehmen nicht nur zu den Aspekten des ökologischen Fußabdrucks, sondern geht selbst mit gutem Beispiel voran: Die von Micro Focus ins Leben gerufene Initiative INSPIRE ist ein globales Engagement für mehr soziale Verantwortung (Corporate Social Responsibility) als Unternehmen. Die Initiative umfasst die fünf Säulen Belegschaft, Geschäftspartner, Ethik und Werte, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie Gesellschaft und Soziales. Sie halten die Werte bei Micro Focus lebendig und inspirieren andere Unternehmen, ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Welt zu nehmen.

Nachhaltig zu agieren, hat sowohl für uns als auch für unsere Kunden eine hohe Relevanz. Nachhaltigere Wertschöpfung, effizientere Prozesse oder der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft sind wesentliche Mittel, um externe Abhängigkeiten zu verringern. Die IT ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Wegbereiter. Reports, die die Nachhaltigkeit unseres Handelns belegen, sind immer häufiger eine Voraussetzung für den Aufbau neuer Kundenbeziehungen.

Alexander Neff, Vorsitzender des regionalen Management Boards, Micro Focus Deutschland, und Vizepräsident Vertrieb Micro Focus DACH

Morgen noch besser sein als heute

Viel ist bereits geschafft, doch das Unternehmen Micro Focus gibt sich nicht mit dem Status Quo zufrieden. Weitere Initiativen sind auf den Weg gebracht, so werden beispielsweise jeder Umzug und jede Standorterweiterung im Hinblick auf eine günstige Energiebilanz geprüft. Micro Focus wird auch in Zukunft in umweltfreundliche Projekte investieren und eine gezielte Mitarbeiterkommunikation vorantreiben, die sich auf die Reduzierung von Emissionen konzentriert.

So engagiert sich Micro Focus in unterschiedlichsten Initiativen, deren Ziel es ist, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Seit Oktober 2021 ist Micro Focus Mitglied des Low Carbon Patent Pledge, einem Zusammenschluss von sechs Großunternehmen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, weltweit CO2-Emissionen zu verringern, indem sie Patente für alle, die kohlenstoffarme Technologien einsetzen, frei zugänglich machen. Micro Focus bringt sich mit Patenten für die Managementtechnologie von Windturbinen und Methoden zur effizienteren Energieverteilung mit ein.

Mit INSPIRE möchte Micro Focus ein Zeichen für verantwortungsbewusstes und ethisches Handeln setzen, einen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung leisten, die Lebensqualität der eigenen Mitarbeitenden verbessern, ein verantwortungsvoller Partner für die Kunden sein, einen Beitrag für die Gesellschaft leisten – und andere Unternehmen dazu inspirieren, es gleichzutun.

Die Ergebnisse der IT-Nachhaltigkeitsstudie im Detail

Die wichtigsten Studienergebnisse finden Sie im IDC Executive Brief, den Sie sich auf dieser Seite kostenlos ansehen können. Darüberhinaus bietet die Ressourcensammlung weitere spannende und relevante Materialien zum Thema „IT & Nachhaltigkeit“.

Weitere Ressourcen zum Thema Nachhaltigkeit in der IT

Share this post:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.